Das Ziel wird zur Nebensache, das “Warum” erklärt sich von selbst. Unterwegs sein, Leiden, Grenzen verschieben, wundervolles finden…es gibt keine schönere Erklärung.
Mir ist es ja mittlerweile vollkommen Boogie wie die Menschen ausschauen, welche passioniert Rad fahren. Ob Tattoo, Bart, was für ein Rad auch immer früher gefahren…alles so egal. in dem Film kommts für mich rüber, dass die Typen leiden können, die haben ihr Ding durchgezogen, die wollten Das!, Die sind daran gewachsen und i.E. auch innerlich gestärkt. Das kommt ziemlich ehrlich rüber im Film, das find ich gut, denn dafür ist das Rad fahren auch da.
Ob das nun mit gesponserten Rädern, Klamotten, Helmen etc. pp. geschieht oder auf eigene Faust mit dem alten Stahlreiserad, wie gesagt, ist vollkommen egal.
Wenn es geil ist für die Jungs über Feldwege zu rotzen mit Rennrädern, fuck who cares, schaut gut aus, ich würds auch machen, als Innovation war es bestimmt nicht gedacht. Und was das “epische” Gewäsch anbelangt, ist eben genau Das, was bei rumkommt, wenn man mal seine körperl. und geistigen Grenzen auf dem Rad verschoben hat, das kann ich nur jedem wünschen…wenn ich da nur an unsere Fleche 400km+ Runde denke, war ich danach auch so drauf…warum? Weil es geil ist, weil das Leben ist…vollkommen wurscht ob rapha, kaffa, fixed, campa, shimano, oder weiß der Teufel. Weg von Grenzendenken und das muss aber so und so sein um es glaubwürdig zu machen….die Gemeinsamkeit, die Liebe zum Rad zählt…












