Il Pompino

Wer kann italienisch?


(C) Bike bey Wired.Erb

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Die Volksfront des CSD – Club Singlespeed DuMonde

Lieber Henri L,

trotz meiner Ahnung, daß diesem Brief wohl nur ein donquichotesques Scheitern beim Versuch Deine windmühlenartige Aura der Ignoranz und Borniertheit zu durchdingen, bevorstehen wird, schreibe ich hier dennoch meine Gedanken zum Thema “gut und richtig vs. falsch und schlecht” auf. Ich möchte damit als Präsident des CSD und 69 (sowie 29)-Liebhaber eine Hand der Versöhnung ins Lager der 26er reichen.

Lass’ uns die üblichen drei Lehrsätze des modernen Radsports (“Mountainbike ist Arschlochsport!”, “Pedelecs nehmen Elektroautos den Strom weg!” und “Rennrad ist Singlespeed”) ignorieren (sie haben mit der Thematik ohnehin nichts zu tun) und einfach so tun, als ob 26 und 29 beide adäquate, moderne und sinnvolle Reifengrößen für MTB Hardtails wären.

Lass’ uns so tun, als ob Dein ständiges Störfeuer wirklich interessant für den normalen Mountainbiker mit einem BMI von 30 wäre und nicht nur für schmächtige Sprinter mit viel zu kleinen Baumwollkäppchen, die beim Geländeradfahren verbotenerweise unsere schönen bayerischen Forstwege verlassen und die letzten Naturparadiese an Isar und Inn zerstören, nur um sogenanntes “Spaß” zu haben – BTW: was hat Radfahren mit Spaß zu tun?

Lass’ uns so tun, als ob der Satz “If it looks scheisse, it is scheisse” tatsächlich prägnanter und wahrer wäre als “TwentySixer? Wixer!”

Und nehmen wir schlußendlich an, daß wirklich einer Eurer Leser einen Unterschied zwischen 26 und 29 bemerkt, weil plötzlich die Reifenabdrücke des neuen unbenutzten Carbonhobels, der an der Wohnsimmerwand hängt, an anderer Stelle sind, als die seines letzjährigen Rades mit der Kleinkinderbereifung.

Kurz gesagt: Negieren wir die Wahrheit und geben vor, daß 26er Hardtails wirklich noch eine Berechtigung für den „kleinen Mann“ haben. Dann bleibt dennoch ein großes Problem. Es wird diese Minilaufrad-Bikes spätestens 2015 nur noch in Läden geben, die auf Tierfutter keine Rabatte gewähren und in denen das Personal in ständiger Flucht vor Kunden auf der Suche nach adäquaten Verlegezubör für Hobbykeller-Laminat ist!

Mein Tip für Dich: Horte 26er, sie sind die Saurier, Schreibmaschinen, Disketten und gedruckten Publikationen der 20er Jahre unseres schönen Jahrhunderts!

Mit freundlichen Grüßen,
Olli, Präsident (CSD – Club Singlespeed DuMonde)

P.S. Habt ihr eventuell einen Halbtages-Job in der Bike Redaktion frei? Ich bin freundlich, offen und aufgeschlossen für alles, was mit Mountainbike zu tun hat.

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Der Di©ktator läd zum ersten GBBC im Jahr 12 ….

… wir kommen!

GBBC? Wer´s bis heute nicht kennt braucht jetzt auch nicht mehr damit anfangen.

“Kriegen wir am 28. Januar ein GBBC auf die Beine gestellt?” … “Ach ja schon irgendwie!” … na also da isses. Was is ein GBBC? Ähm Du kommst zum Treffpunkt, bringst ein Singlespeedbike mit oder rasierst die wenigstens nicht die Beine und bist bereit dich ein bissel zu quälen. Ich komm auch also ist es auch etwas für Zuschauer! Abends gibt es die erwähnten Nahrungsmittel und wer am Sonntag noch Bock hat kriegt auch noch eine Eintrittskarte für die ISPO auf der Messe München. So 5 bis 7 Leute sind wir schon und getreu dem Buch Koko Kapitel 7 Absatz 11 “Zwei Singlespeeder und eine Kiste Bier sind ein Rennen” wären wir damit schon mal auf der sicheren Seite.

Mehr dazu hier…

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Winterbastelei #2

Aus dem Forum:
… Gestern war das Licht so schön und die Kamera war auch endlich mal dabei.
gepostet von Futzie

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Oneinch und Martn unterwegs in Jena…

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GT Peace 26″ gestohlen

Gestohlen zwischen 31.12.2011 und 01.01.2012 in Jena, Thüringen.

Solltet euch irgendwo ein solches auffallen (eBay oder aber live) bitte melden.
Danke fürs Augen offen halten.

Greez!

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Winterzeit ist Bastelzeit … oder Rickert goes naked.

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Am Arsch ….

Weihnachten
Bildquelle

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Schlaflos im Sattel 2011 – Hin & Zurück

Die Nacht.

Prima, unglaublich, noch nie dagewesen. Auch solche Worte können beim besten Willen nicht beschreiben, wie wir diese Nacht erlebt und was wir daraus mitgenommen haben. Das war mit Abstand das beste SIS überhaupt, für solche Sachen mit diesem Stellenwert an Eindrücken muss man normalerweise bis nach Machu Picchu und Patagonien reisen oder einen überteuerten Grenzerfahrungskurs für verweichlichte Manager buchen.

Kurz zuvor hatten wir noch den Kindern beim Reinspringen in die Pfützen zugeschaut und darüber sinniert, wie schade es eigentlich ist, dass man irgendwann unterwegs zum Erwachsenwerden diese Unbedachtheit und Sorglosigkeit ablegt, dieses dem Impuls folgen ohne erst die Konsequenzen zu bedenken oder überhaupt irgendwie zu zögern. Und genau das haben wir bekommen, Schlamm, Matsch, Dreck, Sand und Wasser. Jede Pfütze, und sei sie noch so gross gewesen, wurde mit Anlauf angetreten und mit Vollgas durchquert. Erst mit der Rechtfertigung, dass dieses Manöver den Antrieb und vielleicht auch noch die Bremsen frei spülen könnte, dann nur noch weil es glücklich und zufrieden machte, wieder diesen kleinkindlichen Spass auszuleben. Nur in die Hosen kacken wird wohl vom Gefühl her noch intensiver sein, aber das lassen wir mal schön bleiben…

Ächzend pflügten wir uns durch den Wald, als hätten wir Kanonenkugeln an den Füssen oder einen Bremsfallschirm im Trinkrucksack, tänzelnd, schleudernd, driftend und grinsend kamen wir jede Abfahrt herunter, heil ankommen war wichtiger als noch etwas Geschwindigkeit aufzunehmen oder Zeit gut zu machen. Klar gab es Leute, die uns den Berg hinauf zersägten, mit ihren zu Beginn weissen Spandex-Trikots und ihren Leichtbau-Rennfeilen, die mit 1.9er-Schlammreifen, Ansteck-Schutzblech und Gummi-Spritzschutz an der Gabel ausgestattet waren. Aber ihre Gesichter glühten nicht vor Freude in der dunklen Nacht, nein, ihre Verbissenheit schien den Sand zwischen den Zähnen zu Staub zermahlen zu wollen.

Aber unter diesen widrigen Umständen musste man zur Pflege der eigenen Laune auch mal an den verschiedenen Streckenposten ein paar Worte wechseln, sich eine Lakritzschnecke oder einen Kaffee gönnen. Und ein Teilnehmer mutierte im Blutzuckertief während dieser Nacht komplett zur Gummibärchenvernichtungsmaschine, ohne Rücksicht auf den nachfolgenden Insulin-Schock und die zu erwartenden Magenbeschwerden, alle andern wurden zur Dargebotenen Hand, zur Teilzeit-Seelsorgern und Motivations-Trainern, die Pavillons der Streckenposten wurden zu Obdachlosenheimen und Meilensteinen der eigenen Leistungsfähigkeit.

Komisch erschien uns der Umstand, dass wir Fahrer mit den Streckenposten Erbarmen hatten, diese hingegen aber uns bemitleideten. Wohl eine Frage der Perspektive und des Standpunktes, was für den einen Strafe ist für den andern Geschenk und ich persönlich bin lieber durch den Regen und Matsch gefahren als mich unter ein Zelt im dunklen, nassen Wald stellen zu müssen. Ohne wenn kein aber und wir gaben uns gegenseitig eine Daseinsberechtigung in diesem fröhlichen Spiel zu trauriger Miene.

Rührend, wie der Veranstalter uns vor dem Start nach der Fahrbarkeit des Kurses bei diesem Wetter gefragt hat und richtig seine Entscheidung, dass sich dies wohl selbst regulieren wird: Ein kostenloser DIY-Fahrtechnikkurs für alle, wer das nicht packt, der fährt auch nicht weiter, und wir sind bestimmt noch nie so lange in einem solchen Dreck unterwegs gewesen. Für Geld würde man wohl so etwas nicht mal in Erwägung ziehen, als Pflicht müsste man sich dieser sicher verweigern. Auch sehr vernünftig war es, die heiklen Passagen da zu schliessen, wo sich die Singletrails in reissende Sturzbäche verwandelten, irgendwann morgens gegen fünf Uhr früh. Unvergesslich bleiben auch die Nebelbänke auf der darauf folgenden Umfahrung des Ziel-Downhills, es war richtig unheimlich dort mit einem bis dahin unbekannten Gottesvertrauen runterzupflügen, inmitten Gleichgesinnter mit kreischenden Bremsen und runtererodierten Belägen.

Ich bin dankbar dafür, dass ich dabei sein durfte.

Cruisen statt Rasen war angesagt, nachdem wir sonntags noch im Löwen hinter der Kirche ein gutes Rump-Steak mit Bratkartoffeln weggefuttert hatten (da das Spiel des FC Wackers abgesagt worden ist und der Hüttenwart unserer Duschen deswegen schlechtester Laune war und den Herd auf keinen Fall anwerfen wollte), um den Haushalt der Elektrolyten wieder in Ordnung zu bringen, und uns auf den Heimweg Richtung Zürich machten. Nur noch 4 Stunden, dachten wir ganz zuversichtlich…

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Der Osten lebt ….

… und ruft am 18.12. zur winterlichen Radale in Leipzig.

“Ja, wir machen es tatsächlich war – noch in diesem Jahr wird es eine 2. Radale geben. Nachdem wir im Sommer große Freude daran hatten ein Fahrradevent zu organisieren, an dem allerhand Menschen, mit den unterschiedlichsten Rädern und verschiedenen Erfahrungen in Sachen Radsport teilnehmen konnten, wollen wir uns noch einmal darin ausprobieren eine kleine aber feine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, in der das Fahrrad im kulturellen Mittelpunkt steht. Nachdem ihr den Inneren Grünen Ring erzwungen habt, geht es im Winter in holpriges Gefilde. Dabei sollen wieder alle auf ihre Kosten kommen, egal ob ihr Trittschweine seid oder euch einfach nur auf ein kleines Abenteuer einlassen wollt. We all just wanna have fun!”
Radale im Netz

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